📊 Grunddaten zum Objekt

⚡ PV-Anlagen-Auslegung

Auto-Berechnung: kWp = nutzbare DachflĂ€che × spez. Leistung (≈ 168 W/mÂČ ModulflĂ€che).
Solarpflicht (NRW/BY/BW Neubau): mindestens 25 % der BruttodachflĂ€che mĂŒssen als PV-ModulflĂ€che belegt werden. Der höhere der beiden Werte (technisches Optimum vs. Pflicht-Mindestmaß) wird angesetzt.
Manuelle Eingabe ĂŒberschreibt die Auto-Berechnung; Batterie skaliert dann automatisch mit (≈ 1 kWh pro kWp) — solange du sie nicht selbst Ă€nderst.

🔧 Betriebskosten

💰 ErtrĂ€ge & Förderung

🏩 Finanzierung

Kumulierter Cashflow ĂŒber 25 Jahre

Energiebilanz pro Jahr

HĂ€ufige Fragen

Was berechnet der PV-Wirtschaftlichkeitsrechner?
Der Rechner bewertet die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage ĂŒber 25 Jahre: Investitionskosten, jĂ€hrliche ErtrĂ€ge aus Eigenverbrauch und Einspeisung, Betriebskosten, Kapitalrendite (ROI), Amortisationszeit und Gesamtgewinn ĂŒber die Nutzungsdauer.
Wie viel Strom erzeugt meine PV-Anlage?
In Deutschland erzeugt 1 kWp PV-Leistung ca. 850–1.100 kWh/Jahr, abhĂ€ngig von Standort, Dachausrichtung und Neigung. Optimum: SĂŒd-Ausrichtung, 30–35° Neigung. Ost/West-Ausrichtung erzeugt ca. 15–20 % weniger, verteilt den Ertrag aber gleichmĂ€ĂŸiger ĂŒber den Tag.
Wie groß sollte meine PV-Anlage sein?
Faustregel: 1 kWp pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Ein 4-Personen-Haushalt (4.500 kWh/a) → 5 kWp. Mit WĂ€rmepumpe (+3.000–5.000 kWh) und E-Auto (+2.500 kWh): 10–15 kWp. Die maximale AnlagengrĂ¶ĂŸe richtet sich nach der verfĂŒgbaren DachflĂ€che (ca. 5–6 mÂČ pro kWp).
Lohnt sich ein Batteriespeicher?
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch von ca. 30 % auf 50–70 %, vermeidet also den Bezug von teurem Netzstrom (ca. 35 ct/kWh) statt gĂŒnstiger EinspeisevergĂŒtung (ca. 8 ct/kWh). Bei aktuellen Speicherpreisen (500–800 €/kWh) amortisiert sich der Speicher in ca. 8–12 Jahren.
Was ist die EinspeisevergĂŒtung?
Die EinspeisevergĂŒtung ist der gesetzlich festgelegte Preis, den Sie fĂŒr ins Netz eingespeisten PV-Strom erhalten (EEG-VergĂŒtung). Aktuell: ca. 8,0 ct/kWh fĂŒr Anlagen ≀ 10 kWp, ca. 7,0 ct/kWh fĂŒr 10–40 kWp. Die VergĂŒtung wird fĂŒr 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr garantiert.
Was kostet eine PV-Anlage?
Komplettpreis inkl. Installation: ca. 1.200–1.800 €/kWp (ohne Speicher). Eine 10-kWp-Anlage kostet ca. 12.000–18.000 €. Batteriespeicher (10 kWh): zusĂ€tzlich 5.000–8.000 €. KfW-Förderung: Kredit 270 (zinsgĂŒnstig), keine direkten ZuschĂŒsse mehr fĂŒr PV seit 2023.
Wie wird die Eigenverbrauchsquote berechnet?
Eigenverbrauchsquote = selbst genutzter PV-Strom / gesamte PV-Erzeugung × 100 %. Ohne Speicher bei Standard-Lastprofil: ca. 25–35 %. Mit Speicher: 50–70 %. Mit WĂ€rmepumpe und E-Auto (hoher Verbrauch, teilweise tagsĂŒber): bis 80 %.
Was bedeutet die Degradation?
PV-Module verlieren pro Jahr ca. 0,3–0,5 % ihrer Leistung (Degradation). Nach 25 Jahren erzeugt die Anlage noch ca. 85–90 % der ursprĂŒnglichen Leistung. Die Herstellergarantie deckt meist 80 % nach 25 Jahren ab. Der Rechner berĂŒcksichtigt die Degradation in der Ertragsberechnung.
Welche Dachausrichtung ist optimal?
SĂŒd: 100 % Ertrag (Optimum). SĂŒdost/SĂŒdwest: ca. 95 %. Ost/West: ca. 80–85 %. Nord: ca. 55–65 % (selten wirtschaftlich). Die optimale Dachneigung betrĂ€gt 30–35° fĂŒr SĂŒd, bei Ost/West sind flachere Neigungen (10–20°) etwas besser.
Muss ich Steuern auf PV-ErtrÀge zahlen?
Seit 2023 sind PV-Anlagen bis 30 kWp auf EinfamilienhĂ€usern von der Einkommensteuer befreit. Auch die Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation entfĂ€llt (0 % USt). Bei grĂ¶ĂŸeren Anlagen oder MehrfamilienhĂ€usern gelten andere Regeln — steuerliche Beratung empfohlen.